Pressemitteilung: Für eine starke LINKE!

Strategiekonferenz in Berlin fordert Umsetzung des Grundsatzprogramms und unterstützt die Kandidatur von Oskar Lafontaine zum Parteivorsitzenden

Rund 400 Teilnehmer diskutierten gestern in Berlin auf der Konferenz „Neue Kraft voraus. Für eine starke LINKE“ über die aktuellen Herausforderungen für die Partei DIE LINKE.

Oskar Lafontaine bekräftigte auf der Konferenz seine Bereitschaft, zum Parteivorsitzenden zu kandidieren und weiter für eine starke LINKE zu kämpfen. Er erntete tosenden Applaus und minutenlange Standing Ovation.

Auch das Referat von Sahra Wagenknecht wurde mit sehr viel Beifall aufgenommen. Sie stellte dar, dass DIE LINKE sich aktuell in einer tiefen Krise befindet und dass nur ein konsequent antikapitalistischer Kurs, bei dem DIE LINKE ihre Kernthemen soziale Gerechtigkeit und Frieden offensiv vertritt und dabei alle anderen im Bundestag vertreten Parteien unter Druck setzt, aus der Krise führen kann,

In den beiden Panels zu Programm und Strategie warben zahlreiche Referenten und Teilnehmer dafür, sich nun auf die Umsetzung des beschlossenen Grundsatzprogramms zu konzentrieren. Die Anforderung an den Göttinger Parteitag formulierte unter anderem Ellen Brombacher, Delegierte aus Berlin-Mitte, sehr deutlich: „Ich werde in Göttingen nicht jemand in den Parteivorstand wählen, dem das beschlossene Grundsatzprogramm ein Klotz am Bein ist.“ Zustimmung zum Programm kam auch von Gerrit Große, Vizepräsidentin des Landtags in Brandenburg. Sie sprach von einem großen Erfolg, dem der Partei DIE LINKE mit dem Programm gelungen sei, da man sich auf dieses mit breiter Mehrheit verständigt habe.

Zur Unterstützung der Kandidatur von Oskar Lafontaine unterzeichneten zahlreiche Teilnehmer vor Ort den auch online zu findenden Aufruf „Für eine starke LINKE 2013. Für Oskar Lafontaine“ (www.starke-linke-2013.de). Eine Verständigung gab es zudem darüber, am Vorabend des Göttinger Parteitages zu einem gemeinsamen Vortreffen einzuladen.

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